Roman Soike

Dipl.-Ing. Roman Soike ist seit knapp 2 Jahren als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) im Arbeitsbereich Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen tätig. Bereits in seiner Diplomarbeit an der Technischen Universität Berlin (2013) setzte er sich mit dem Smart City-Diskurs auseinander und nahm eine kritische Untersuchung des das Praxisbeispiels SmartSantander vor. Am Difu beschäftigt er sich vor allem mit den Prozessen und Auswirkungen des Digitalen Wandels auf Städte und Regionen sowie den damit verbundenen Fragen für Kommunen. Dabei liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit in den Bereichen Digitale Infrastrukturen, Smart Cities und Governance. Unter anderem arbeitet er in verschiedenen Projekten daran, Handlungsbedarfe und Akzeptanzfragen zu erforschen, die durch digitale Transformationsprozesse in Kommunen entstehen. In einer Analyse aktueller Smart City-Aktivitäten in deutschen Städten untersucht er, auf welche Art und Weise Kommunen eigene Ansätze entwickeln und wie hierzulande allgemein der Stand der Dinge „smarter“ Entwicklungen in der kommunalen Praxis ist. Erkenntnisse aus dieser Untersuchung wird Herr Soike vorstellen.

Vortrag: „Smart Energy – Was können Stadtwerke, Städte und Gemeinden tun?“

gehalten von Frank Schilling

„Gestalte Deine eigene nachhaltige Energiewende!“

Energie ist ein Verbraucherthema. Wie geht „smarter“ Energieverbrauch? Was ist dann daran smart?
Strom, Wärme, Mobilität – die Themen werden immer vielfältiger und komplexer und verwobener.

Über das Stichwort Sektorenkopplung wird versucht, alle Energienutzungsformen miteinander zu verbinden. Wie kann der Energiemarkt für den Nutzer transparent, verlässlich, kostengünstig und umweltfreundlich gestaltet werden? Ideen, Ansätze und Impulse rund um das Thema – u.a. zu Wohnquartieren, Energiegenossenschaften, neuen Sharing Modellen.

Vortrag: „Chancen der Digitalisierung für nachhaltige Habitate der Zukunft“

gehalten von Toni Kiel

Paart man das Sustainable Development Goal (SDG) der UN zu „nachhaltigen Städten“ mit dem Megatrend Digitalisierung, ergeben sich enorme Potenziale! Oder sind es doch eher Risiken?
Lassen Sie uns eine Reise machen durch kleine Graswurzel-Beispiele aus Dresden, Initiativen von kleinen und große Kommunen weltweit und aktuelle Gedanken einer gar nicht so fernen Zukunft. Wo können Automatisierung, Künstliche Intelligenz und die Platform Economy Städte und andere Habitate umweltfreundlich und gesellschaftlich gerechter machen? Und welche Rahmen braucht es, damit dies auch funktioniert, damit Sicherheit und Selbstbestimmung gewährleistet bleiben? Was kann die Kommune machen, wo braucht es die Initiative der Bürger?

Vortrag: „Smart Habitat: Die DNA des Erfolgs“

gehalten von Dr. Martina Dressel 

Menschliche Bedürfnisse erkennen, ernst nehmen und Technik darauf zuschneiden

Moderne Technologie verschafft uns heute ein Maß an Komfort und Bequemlichkeit wie noch keiner Generation zuvor. Dennoch sind wir weit davon entfernt, die gesündeste, gelassenste oder glücklichste Generation zu sein. Und nun?
Wir verfügen heute über sämtliche Ressourcen, Fähigkeiten und Technologien, um allen Herausforderungen, vor denen wir stehen, gewachsen zu sein. Das Einzige was uns fehlt, ist das Bewusstsein dafür, welche Rolle wir selbst dabei spielen.
Wie wäre, wenn wir, statt einer Drohkulisse „Künstliche Intelligenz schlägt menschliche“ Aufmerksamkeit zu schenken, auf das Wohlbefinden aller und auf menschliche Potentialentfaltung fokussieren?

Dr. Barbara Flügge

Sie gestaltet, berät und implementiert Umsetzungsstrategien für öffentliche wie private Auftraggeber, deren Geschäftspartner und ganzer Ökosysteme wie etwa Städte, Häfen und Mega Events. Durch langjährige Erfahrung im In- und Ausland, in Klein- und Grossunternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung ist hierbei ein umfassendes Portfolio und Kontaktnetzwerk entstanden. Auftraggeber profitieren davon wie dem methodengestützten Vorgehen, Innovationskraft und Kreativität. Die Erarbeitung eines Standortprofils dient hierbei als Ausgangspunkt für den Erfolg – handelt es sich dabei um strategische, sozial- oder wettbewerbskritische Vorhaben. Frau Dr. Flügge hat hierzu die Initiative Digitizing Ecosystems  (www.digitizingecosystems.com) gegründet. Neben Beratung und Veröffentlichungen wie etwa dem Herausgeberwerk Smart Mobility – Trends, Konzepte, Best Practices für die intelligente Mobilität im Springer Verlag, bietet sie Seminare und Lehrveranstaltungen an.

Wie technologiebasierte Innovationen unsere Lebensräume verändern – Fragen an Gerald Swarat, Keynote-Speaker

Im politischen Diskurs hört man immer wieder, dass die Themen Digitalisierung und Vernetzung vorangetrieben werden müssen. In diesem Kontext wird gerne der Begriff “Smart City” verwendet, der sich in der Realität häufig nur als leere Floskel entpuppt.

Fakt ist, dass nicht nur Städte, sondern auch Kommunen nach zukunftsbeständigen Lösungen für die alltäglichen Probleme ihrer Bürgerinnen und Bürger suchen und am Thema digitale Vernetzung nicht vorbei kommen. Daher werden bereits verschiedene “smarte” Konzepte, wie z. B. die intelligente Steuerung von Straßenbeleuchtung und Lichtsignalanlagen sowie die optimierte Erfassung und Steuerung von Verkehrsströmen erprobt.

Die Sprecher der SMART HABITAT sind keine Theoretiker, die erklären können, was möglich wäre. Sie kennen sich mit dem Thema aus, weil sie entweder selbst Umsetzer sind oder bei der Umsetzung von Projekten geholfen haben. Gerald Swarat ist einer von ihnen und wird eine Keynote darüber halten, wie technologiebasierte Innovationen unsere Lebensräume verändern.

Herr Swarat, könnten Sie sich bitte kurz vorstellen?

Ich leite das neugegründete Berliner Kontaktbüro des Fraunhofer IESE aus Kaiserslautern, bin 35 Jahre alt und von Haus aus Historiker und Germanist. Aus diesem Grund interessieren mich die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft im Allgemeinen und ganz konkret auf unser Leben in den verschiedenen Phasen, was z.B. sowohl die Gemeinschaft, Mobilität, Verwaltung als auch Gesundheit/Pflege umfasst.

Die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen. Darum gilt es, die heutige Verantwortung wahrzunehmen und an einer Zukunft zu arbeiten, in die ich auch noch meine kleine Tochter entlassen möchte. Die wird nicht nur analog sein, aber auch nicht nur digital. Wir müssen also Möglichkeiten testen, Grenzen ziehen und neue Perspektiven austarieren. Das gelingt nur, wenn wir uns auf die Lichtung wagen. Und das sollten wir nicht nur Juristen und Informatikern überlassen.

Ihr Interesse gilt Smart Cities und digitalen Dörfern. Wie kam es dazu?

Der Berliner Thinktank Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V., Gott hab ihn selig,  hat 2014 das erste Mal in einem zivilgesellschaftlichen Multistakeholder-Ansatz das Thema SMART COUNTRY in die Berliner Digitalblase eingebracht. Ich hatte das Glück, durch Dirk Arendt in die Projektleitung zu rutschen. Wir haben dort festgestellt, dass neben dem häufig aus dem Marketing heraus getriebenen Smart-City-Ansatz großer Konzerne die smarte Region sträflich vernachlässigt wird. Diese besitzt aber viel Potential, und deshalb gilt es, die Kommune und die in ihr lebenden Menschen ins Zentrum der Bemühungen zu rücken.  Dies ist eine der positiven Visionen der digitalen Möglichkeiten.

Das Thema SMART CITY ist in aller Munde. Warum werden ländliche Regionen noch nicht bei der Debatte aktiv berücksichtigt?

Es wird immer davon gesprochen, dass Deutschland seine Stärke aus der regionalen Vielfalt und der über das Land verteilten KMU und Hidden Champions zieht, die natürlich zum Großteil außerhalb der Top 5 der Großstädte liegen. Dennoch – die Regionen sind offenbar der hässliche kleine Bruder der Smart City, das muss man so sagen. „Da leben komische Leute, da riecht es nach Tier, kein Netz, kein Kiez, kein Späti.“ und so weiter…

Zugegeben ist dies etwas überspitzt wiedergegeben, aber so war bis vor einigen Jahren der Grundtenor. Allerdings verändert sich etwas momentan, denn auch wenn die jungen Leute zum Studieren natürlich in die Städte ziehen existiert wieder eine romantisch gefärbte Gegenbewegung. Diese schlägt sich nicht mehr nur in den Zeitschriften nieder, sondern kommt sicherlich auch aus den Städten heraus – Stichwort „Coconat“. Das kann Schule machen, sofern der erweiterte Speckgürtel der großstädtischen Ballungszentren seine Hausaufgaben macht. Ein gutes Beispiel ist Stendal. Erst kürzlich habe ich mit einem Bekannten gesprochen, den es dort hinzieht. Warum auch nicht – günstig und gut wohnen, eine eigene Community aufbauen und 50 Minuten mit der Bahn zum Hauptbahnhof.

Aber natürlich lohnt es sich auch für die Unternehmen nicht unbedingt genügend, die ja bereits in die Smart Cities investieren, in den ländlichen Raum Geld zu stecken. Hier geht es um die Gewährleistung der Daseinsvorsorge, nicht um die Perfektionierung des Hamburgers Hafens.  

Herr Swarat, was war Ihre Motivation, sich aktiv an unserer Konferenz zu beteiligen?

SMART HABITAT ist ein umfassendes Programm, das nicht vorab zwischen Städten, Dörfern und Regionen trennt und direkt die Bewohner in den Mittelpunkt stellt.

Was fehlt Deutschland Ihrer Meinung nach auf dem Weg zum Smart Country?

Es muss ein strategischer Ansatz gefunden werden, der den Willen zeigt und umsetzt, die ländlichen Räume als lebenswerten Lebens- und volkswirtschaftlich bedeutsamen Arbeitsraum zu erhalten. Es ist ein Fehler, sich nur auf die Städte zu fokussieren und das Land abzuwickeln. Da ist auch mittlerweile ein Umdenken erfolgt, allerdings bleibt vieles Stückwerk. Ein Flickenteppich wenig durchdachter Einzellösungen, die sonst nirgendwo funktionieren und geringe Ansprüche an Qualität und Sicherheit haben. Und das führt letztlich nur zu weiterer Frustration der Digitalisierung gegenüber – wobei wir doch momentan vielmehr an einer positiven Vision arbeiten müssen im Angesicht der Debatte um Automatisierung und Robotisierung der Arbeitswelt.

Dazu braucht es die Unterstützung des Bundes ebenso wie eine Kooperative der Länder und Kommunen zur Entwicklung vor Ort. Die Politik muss den Menschen die Sorge vor dem Zurückbleiben nehmen, denn die Zukunft gehört nicht den Codern allein. Das ist der entscheidende Gestaltungsauftrag an die Politik! Die Bürger erwarten Transparenz und Offenheit in den Entscheidungsprozessen sowie Möglichkeiten zur Beteiligung. Das Wissen und die Initiative der Bürger sowie der Unternehmen muss in diese Prozesse einbezogen werden und dies gelingt durch digitale sowie partizipative Verfahren umfassender und transparenter denn je. Wir können es uns nicht leisten, mehr Vertrauen in die demokratischen Repräsentanten, die Entscheider vor Ort und in die eigene Zukunft zu verlieren. Digitalisierung muss für alle da sein, denn sie bedeutet Teilhabe, Chancengleichheit und Zugang zu einer selbstbestimmten  Zukunft!

Wie gestaltet sich Ihrer Meinung nach das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technologie in der digitalen Zukunft  in der Stadt und auf dem Land?

Digitale Strategien erhöhen nicht nur den Standortfaktor für die Wirtschaft, sie treiben auch die Verwaltungsmodernisierung in Richtung einer Problemlösungskompetenz und stärken die Zivilgesellschaft, indem sie z. B. politische Partizipation ermöglichen. Denn die Bürger von heute fordern Digitalisierung ein – und das nicht nur von privaten Unternehmen, sondern auch von ihrem Lebensraum, ihrer Stadt, in der sie sich bewegen, kommunizieren, leben und arbeiten. Die Politik muss dafür sorgen, dass die erforderliche Infrastruktur dafür bereitgestellt wird. Denn eine leistungsfähige Internetverbindung ist die Grundlage für das Gelingen der digitalen Transformation.

Auf Konferenzen darf nicht mehr über ein Mindestmaß an Bandbreite diskutiert werden, hier muss es vielmehr um Anwendungen gehen, die über die Banalität von Videokonferenzen hinausgehen. Denn für die in den nächsten Jahren auf den Arbeitsmarkt drängende Generation ist die volle Nutzung der modernen Technik in der Arbeitswelt eine Selbstverständlichkeit. Es geht also darum, die Potenziale der Digitalisierung für den ländlichen Raum im Ganzen zu entdecken, die unabdingbare Einflüsse auf die Lebensqualität der Einwohner haben

Wie stellen Sie sich persönlich den zukünftigen Lebensraum vor?

An einer Antwort zu dieser Frage haben sich schon ganz andere Persönlichkeiten verhoben. Ich denke aber, wir müssen nur sicherstellen, dass die technologischen Möglichkeiten dem Wohl der Menschen, der Gesellschaft und unserer Umwelt dienen und dass der gesellschaftliche Diskurs darüber, wie wir in Zukunft leben wollen, nicht der technologischen Entwicklung hinterherhängt. Digitale Souveränität erlangt eine Gesellschaft nicht von allein und per Knopfdruck. Es hilft wahrscheinlich nur ein langer Atem und ständiges Probieren und aus Fehlern lernen. Denn auch wenn die Digitalisierung schnell ist, so lassen sich Gewohnheiten, Vorurteile, Ängste und Kultur nicht über Nacht ändern.

Michael Selle

Er ist Jahrgang 1957, Mathematiker und seit 2013 in der Stadtverwaltung Jena zunächst als CIO und seit 2016 als Leiter Kommunikation tätig. Davor arbeitete er in verschiedenen Softwareunternehmen. Zu seinem Aufgabengebiet gehören u.a. die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Web und Social Media. Für die Bewerbung Jenas als Digitale Stadt by bitkom war er als Projektleiter verantwortlich. Seit 2016 betreibt die Stadt Jena ein OpenData-Portal, welches ebenfalls durch sein Team betreut wird.

Tech Rally VR Now Con is over

The Tech Rally VR Now Con has ended after an intensive week with 13 teams from all over Europe and a final pitch battle.

We brought teams and companies together which significantly ageprove the immersive VR experience from content, hardware to core technologies.

The bootcamp in Berlin included mentorship, pitch training, networking and much more to accelerate development and give everybody the opportunity to present their products.

The winners of the pitch battle are:

  1. Sense Glove from Adjuvo
  2. BeThere von Oniride
  3. Another World VR with their project Kobold

You can enjoy the whole pitch battle at YouTube.

During the Barcamp (an unconference) everybody was invited to talk and discuss about XR from deep technological challenges to business models. The attendees came from a variety of fields which enabled the possibility to connect and debate about interdisciplinary topics.

We’d like to thank once again our all partners, mentors and everybody who made this event possible.

More VR related events are coming in the future. We’re excited to connect the community to bring an immersive experience to everyone.

Selected Projects for Tech Rally 2017 – VR NOW CON EDITION

The first edition of Startup Germany’s Tech Rally Program is about to start. -> May 5th – May 10th.

Applicants from all over the European Union sent submissions to earn a place in the week-long Tech Rally 2017 – VR NOW CON EDITION accelerator in Berlin. The 14 pioneering startups selected span Health, Entertainment, Gaming, Education, AI, Communications, and Real Estate industries – illustrating the wide range of next generation AR / VR emerging. The startup’s week in Berlin will be a week to develop their business, network and finish by participating in a pitch contest as part of the conference programming at MEDIA CONVENTION, part of re:publica.

We are pleased to announce the 14 VR Startups selected for the 2017 Edition of Tech Rally:

1. MindBox (Slovakia)

Virtual therapy – in virtuo exposure – expose patients to source of phobias in virtual reality. MindBox is a virtual therapy platform using virtual reality to simulate stress situation and treat and heal phobias, anxiety disorders and PTSD. The system has different levels simulating levels of fear to gradually and repeatedly expose patients.

2. Chernobyl VR Project – a „THE FARM 51 GROUP SA“ project (Poland)

Chernobyl VR Project is a unique project which combines video games with educational and movie narrative software. It is the very first virtual tour around the Chernobyl and Pripyat area, compatible with multiple VR headsets, such as Oculus and PlayStation VR, HTC Vive, or the mobile Samsung Gear VR solution.

3. Honeypot EspionageaPocket Sized Hands“ project (United Kingdom)

Honeypot Espionage is an online VR multiplayer shooter, focused on stealth combat, in which you are put against other Spies in a combat arena. The last man standing wins. As a Spy, you are completely invisible, but you will begin to materialize if you move, fire a weapon or set a trap. If you don’t want killed, stay still.

4. Olorama Technology (Spain)

Olorama has developed the only technology for the efficient incorporation of scents into audiovisual experiences… Therefore Olorama allows VR developers converting a normal experience into a premium one at a lower cost and dazzle customers with a unique sensation: that of smells synchronized with what is happening during their experience.

5. Neos Multiverse Engine for VR Education – a „Solirax“ project (Czech Republic)

Neos is a multiverse engine that will be able to scale great VR education on all the schools around the globe.

Students sit down with specially adapted VR headsets (Oculus Rift DK2s) that will drop them into a fascinating, immersive, educational experience that allowes them to interact naturally using natural hand gestures.

6. Fader – a „Vragments“ project (Germany)

Fader is a VR tool for users to create and publish VR stories. Add multiple layers of information to your 360 spheres, design scenes and tell your story. Easy, fast and web based!

7. Artomatix (Ireland)

Artomatix uses patented algorithms, leveraging artificial intelligence and machine learning capabilities, to streamline the 3D artwork creation process, while also improving the average 3D asset quality.

Artomatix achieves this by using algorithms in its cloud-based service to convert a digital texture into a physically based material (PBR) in a fast, reliable and high quality manner.

8. Sense Glove – an „Adjuvo“ project (Netherlands)

The Sense Glove is the most accurate wearable hand motion tracking system that translates your hands into virtual reality and makes you feel the virtual objects. This is done by delivering active force feedback at the moment of grasping or touching the object in VR. This in combination with the exo-skeletal structure of the glove enables very realistic feel touch in VR.

9. reVeRies Pro – a „LucidWeb“ project (France)

reVeRies Pro will enable the publisher to easily manage and distribute its content across platforms and devices via the web, while providing the viewer the tools to access the content in the most convenient and immersive way. reVeRies Pro quickly turns a VR library into an easy accessible consumer application on the web.

10. Be There – an „Oniride“ project (Italy)

BeThere is a cross-compatible virtual / mixed reality conferencing and collaborative production platform that offers 3 levels of service:

– videoconferencing in VR

– real-time collaborative production based on major office and creative suites (e.g. MS, Adobe)

– immersive co-presence and collaborative production, leveraging custom-made VR installations

11. Smart2VR (Netherlands)

Smart2VR is a CMS platform to publish and distribute Virtual Reality content in your own branded VR app. The CMS gives you the option of personalising your VR app easily and quickly, e.g. by adding your own logo, colour scheme and contact information. You can also upload your own Virtual Reality content – such as 360° pictures, 360° videos and visual files – and instantly publish them to mobile & tablet (IOS/ANDROID/Samsung Gear VR) and Web.

12. Kobold VR- an „Another World VR“ project (Germany)

Kobold is a work of creative fiction that blurs the line between cinema and VR gaming. First, you are invited to watch a short horror film and then you are welcome to enter its universe and take off from where the film ends. The player is going to enter a mansion, which exists in real life, and has to go on adrenalin rushing missions while being hunted by a terrifying creature from Germanic, pagan mythology.

13. Buzludzha VR (United Kingdom)

Buzludzha VR is an unguided exploration experience to get to know the Buzludzha Monument and also a small history lesson about the structure, all presented inside of a redesigned, conceptual version of the building, to show how it could look like if it was ever restored. The Buzludzha Monument is a structure built on top of a Buzludzha mountain peak in the Central Balkan Mountains by Bulgarian communist regime in 1981. It was used as the headquarters of the Bulgarian communist party in 1980s until Bulgaria ceased to be a communist state in 1989. Since then, the Monument was abandoned and with no further maintenance, the building quickly began to deteriorate and suffer from acts of vandalism.

14. GrandPano (Slovakia)

GrandPano creates a smart Virtual Reality application for – real estate developers and architects. This solution will take you inside unbuild properties and make you feel you are really there.

 

Interview with our Mentor, Thomas Heinrich, CEO & Founder of Virtuis

Interview with our Mentor, Thomas Heinrich, CEO & Founder of Virtuis

You started your VR business Virtuis while leaving behind your successful career as a
business consultant. Why so?
I’m a firm believer that VR is going to be the next big thing following the smartphone – but of course
as a VR enthusiast I have to say so. Especially during the early start-up stage where most of my
available time is consumed by building up Virtuis, I have to reject opportunities as business
consultant. But I still accept promising assignments particularly if there’s a possibility that those
projects add value to my main focus, Virtuis. Just trying to catch em all.
My goal is to connect what I did before with what I’m doing now. I always recommend my clients to
not leave all their prior attainment behind for a new opportunity – growth is an organic process, and
forcing it too much can lead to big losses. Focus on what you are good at and try to evolve into
new directions, using your already existing skill-set. In my case, for example, knowing how
businesses work and how you start your project structured gave Virtuis a great advantage in speed
and professionalism.
You built Germany’s first VR arcade. Why did you choose to enter the VR market at that
point of time?
I guess it was to some extend good luck and being at the right place at the right time. My first
contact with virtual reality was back in 2013 with the, at this time, still limited technology –
nevertheless I immediately thought of the great opportunities for both businesses and end
customers. But I also realized that it will take some time until VR finds its way in our homes.
Thinking about another way to get people in touch with this technology, the idea of giving the broad
public access to VR through arcades and other on-site solutions was born. Seeking to create
ambassadors for the new technology with this sites I met some great people in Nuremberg during
2016 which shared my vision of making VR available to everyone – and so we decided to enter the
market quickly and gain visibility through our first mover status.
As a specialist for VR peripherals and infrastructure: Is the Star Trek Holodeck something
we will experience soon?
Soon is a very loose time specification. I guess the Star Trek Holodeck is in feasible reach but we
still have a long way to go. Technology is moving very fast in topics like visualization or even
olfactory perception; also giving tactile feedback in VR through special gloves or vests is
progressing. But there are still senses which can not be covered at the moment: For example the
perception of material structure (i.g. being able to touch something and feel the difference between
the materials), sense of taste as well as the perception of objects in a liquid state. And of course
the presence of big bulky headsets also kills holodeck-like immersion.
Where do you see the biggest threats to the further expansion of VR?
I guess getting people in touch with VR in the wrong setting is doing more harm than good. Having
deficient hardware induces motion sickness and selling it as the new High Technologie will scare
people away. So will the omission of taking sufficient care of people entering VR the first time.
People have to perceive VR as a smooth, pleasant experience which expands their reality in a
intuitive and positive way. If enough people experience vr as great opportunity to enhance their
lives, the hard- and software producers won’t have to worry about its sales. Also finding the socalled
killer app will happen in a natural way driven by the customers feedbacks and demands.
Your company is growing very fast. Is there any advice you would like to give to start-up
companies entering the immersive media / VR market?
I don’t think there is specific advice for the immersive media market. In general it is a key factor to
rely on your skills and to find people that are skilled in areas you can’t cover and which are
essential to the success of your business. Don’t try to hard doing things you are not good at.
Improve and train your given talents. Stay vigilant, observe the market. Don’t make your company
do things that are already done – focus on innovation. Talk to as many people as possible and
valuate their feedback. Build a network by visiting events, fairs and by contacting interesting people
on xing or linkedIn. Believe in your vision but also be aware of the option of failure, so always keep
your eyes open.
How would you describe the market situation in Germany for immersive media, especially
virtual reality?
I don’t think the market situation in Germany is particularly good for immersive media start-ups.
There are some companies pushing in this new technology market however there is not much
money available for funding. But I’m in hope that this will get better as time passes – German
companies will realize that they have to keep up with the technology. I was in the lucky situation of
owning an advertising agency immediately prior to the app-boom. I often compare this time to the
current situation of the VR market in Germany. Everyone has heard of VR, most companies are
vaguely interested – but don’t exactly know how to utilize the technology for their business cases.
There is still a lot of work to do – especially educational work – but after that there will be a huge
demand and if you have your company settled until then you will get lucky.